Batterien · Rücknahme · Verwertung
Diese Seite führt Unternehmen direkt von der Bestandsmeldung zur passenden Rücknahme- oder Verwertungslösung. Senden Sie Batterietyp, Menge, Zustand, Standort und Fotos. Recyclewerk klärt anschließend die nächsten Schritte.
Was anschließend mit den Batterien geschieht, sollte nicht dem Zufall überlassen werden. Wir organisieren einen strukturierten Ablauf von der ersten Bestandsaufnahme über Abholung und Erfassung bis zur technischen Einordnung und weiteren Verwertung.
Typische Rückgabeanlässe
Bestandserfassung
Nicht jede Batterie ist gleich. Und nicht jede zurückkommende Batterie befindet sich im gleichen Zustand. Deshalb beginnt unser Prozess nicht mit dem Recycling — er beginnt mit der Frage: Was ist vorhanden?
Wir erfassen zunächst:
Erster Kontakt
Für eine erste Einschätzung benötigen wir keine vollständig ausgearbeitete technische Dokumentation.
Bei größeren Mengen können Fotos, Bestandslisten, Typenschilder und technische Daten gemeinsam ausgewertet werden. Danach kann geklärt werden, welcher weitere Prozess sinnvoll ist.
Jetzt Bestand meldenAblauf
Von der Bestandsmeldung bis zur abgeschlossenen Verwertung — sechs klar definierte Schritte.
Der erste Schritt ist einfach.
Für eine erste Einschätzung benötigen wir keine vollständige technische Dokumentation. Senden Sie uns zunächst Fotos, Hersteller und Modell, die ungefähre Menge, den Standort und eine kurze Zustandsbeschreibung.
Bei größeren Batteriesystemen sind zusätzlich technische Unterlagen hilfreich.
Anforderungen hängen vom Bestand ab.
Ein einzelnes Speichermodul unterscheidet sich von einer Palette LFP-Module, einem kompletten Hochvolt-Speicher, einem Batterieschrank, einem BESS-Rack oder einer größeren Menge Werkzeugakkus.
Der passende Übergabe- und Transportweg wird anhand des konkreten Bestands abgestimmt.
Batterien müssen nachvollziehbar übernommen werden.
Bei geeigneten Beständen kann eine Abholung oder organisierte Übernahme vereinbart werden. Nach Eingang werden die Batterien nach vereinbartem Prozess erfasst – mit Hersteller, Modell, Typ, Stückzahl, Gewicht, Seriennummer, Herkunft, Zustand und Rückgabegrund.
Damit wird aus einem unspezifizierten Batterieposten ein strukturierter Bestand.
Erst verstehen, was zurückgekommen ist.
Eine Batterie kann ausgebaut worden sein, obwohl nicht zwingend alle Komponenten technisch unbrauchbar sind. Bei geeigneten Systemen kann vor der Verwertung eine technische Bewertung sinnvoll sein: Gesamtspannung, Zellspannungen, Ladezustand, BMS-Daten, Fehlermeldungen, Temperaturdaten, äußerer Zustand, Restkapazität.
Welche Prüfungen möglich sind, hängt vom Batteriesystem und den verfügbaren Schnittstellen ab.
Recycling ist nicht automatisch der erste Weg.
Wenn ein System oder einzelne Module technisch noch sinnvoll nutzbar erscheinen, können weitere Möglichkeiten geprüft werden: Reuse im bisherigen Einsatzbereich, Second Life für anderen Anwendungsfall, Aufarbeitung einzelner Module, Nutzung geeigneter Komponenten.
Nur wenn eine weitere Nutzung nicht sinnvoll ist, folgt die stoffliche Verwertung.
Wenn die Nutzungsphase endet, beginnt der Materialkreislauf.
Batterien, die technisch oder wirtschaftlich nicht weiterverwendet werden sollen, werden einem geeigneten Verwertungsprozess zugeführt. Je nach Batterietyp können unterschiedliche Materialfraktionen relevant sein.
Nicht wiederverwendbare Batteriesysteme werden damit nicht zum unspezifizierten Abfallstrom, sondern einem definierten Prozess zugeordnet.
Batteriearten
Batterien kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Wir prüfen Anfragen zu allen relevanten Lithium-basierten Systemen und Anwendungsfeldern.
Die Zahl installierter PV-Speicher wächst. Gleichzeitig kommen zunehmend ältere, defekte oder ausgetauschte Systeme zurück.
Typische Anlässe
Wir prüfen unter anderem Bestände aus LiFePO₄ / LFP, Lithium-Ionen, NMC und weiteren Lithium-basierten Systemen.
Bei größeren stationären Energiespeichern können komplette technische Systeme zurückkommen.
Typische Anlässe
Auch in Industrie und Infrastruktur entstehen regelmäßig Batteriebestände.
Batterien werden in kritischer Infrastruktur regelmäßig vorsorglich ausgetauscht — es entstehen homogene Bestände.
Geeignet insbesondere für Hersteller, Händler, Werkstätten, Flotten und Sharing-Anbieter.
Akkus aus Werkzeug- und Gartensystemen bei Herstellern, Händlern, Baumärkten und Reparaturbetrieben.
Batterien müssen nicht beim Endkunden gewesen sein. Auch aus Herstellung und Entwicklung entstehen Bestände.
Zielgruppen
Wir arbeiten sowohl mit einzelnen Projekten als auch mit wiederkehrenden Warenströmen — angepasst an die jeweilige Unternehmensstruktur.
Rücknahme als wiederkehrender Prozess.
Für Batterie- und Speicherhersteller kann aus einzelnen Rückläufern ein dauerhaftes Rücknahmesystem entstehen — vom einzelnen Rücknahmefall bis zu regelmäßig wiederkehrenden Beständen.
Ein besonders interessanter Warenstrom.
Unternehmen, die Batteriesysteme regelmäßig austauschen, bauen beim Kunden ein System aus, installieren das neue — und der alte Speicher bleibt zurück. Wir suchen Kooperationen für regelmäßig anfallende Mengen.
Strukturiert erfassen statt einfach lagern.
Auch Händler erhalten Batterien zurück. Solche Mengen sollten frühzeitig getrennt nach Produkt und Zustand erfasst werden.
Projektumfang
Wir interessieren uns sowohl für einzelne größere Bestände als auch für wiederkehrende Warenströme. Der Prozess kann entsprechend angepasst werden.
Bestand anfragenEinmalig
Regelmäßig
Anfrage
Für die erste Einschätzung senden Sie möglichst folgende Informationen. Wir prüfen den passenden weiteren Weg.
Bestand melden. Zustand einordnen. Weiteren Weg bestimmen.
Batteriebestand anfragen
Senden Sie uns die Eckdaten zu Ihrem Bestand direkt per E-Mail.
BESTAND PER E-MAIL ANFRAGENKontakt
Senden Sie uns Fotos und Informationen zu Ihrem Bestand. Wir prüfen den passenden weiteren Weg — unabhängig davon, ob es sich um einen einmaligen Posten oder einen dauerhaften Warenstrom handelt.
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